HelferInnen vor Ort berichten, dass im Nachfolgelager von Moria – es heißt jetzt Kara Tepe – menschenunwürdige Zustände herrschen. Es gibt kaum Sanitäranlagen, die Menschen bekommen nur einmal am Tag Essen, bei Regen fließt das Wasser in die nicht wintertauglichen Zelte, oft müssen sich zwei Familien ein Zelt teilen, und derzeit fehlen vor allem Schuhe, die für die Jahreszeit geeignet sind. Den HelferInnen vor Ort, die Tag und Nacht im Einsatz sind, fehlen aber finanzielle Mittel, um die Betroffenen mit den nötigsten Dingen auszustatten. Das ist eine Schande für Österreich und für Europa.

Unsere Mahnwachen vor dem Rathaus Oberwart im Oktober 2020

Wir „Omas gegen Rechts – Südburgenland“ sammeln nun bis zum 22. Dezember Geld, um die HelferInnen vor Ort zumindest finanziell zu unterstützen. (Dabei unterstützt uns der Verein „SOL – Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil“; https://nachhaltig.at.)

Wir bitten um Spenden mit dem Vermerk „Moria“ (wichtig!) auf folgendes Konto:
AT56 1200 0004 5501 5107 (lautend auf SOL). Die Spenden sind steuerlich absetzbar, das heißt im kommenden Jahr bekommt man automatisch einen Teil vom Finanzamt zurück. Die Mittel werden zu Jahresende zur Gänze an Doro Blancke, die vor Ort hilft, übergeben (https://doroblancke.at/blog).

  • Außerdem fordern wir als „Omas gegen Rechts – Südburgenland“, dass die österreichische Bundesregierung, so wie bereits andere Staaten auch, Kinder und Familien aus der Hölle von Kara Tepe holt. Österreich ist reich genug, dies zu leisten.
  • Außerdem fordern wir eine solidarische europäische Flüchtlings- und Migrationspolitik, an der sich Österreich beteiligen muss.
  • Gutes Leben in Frieden für alle muss angestrebt werden. Dies wird auch die Reduktion unseres Konsums in den westlichen Staaten bedeuten, damit die Güter der Erde gerecht auf alle aufgeteilt werden können.

Diese langfristigen Ziele dürfen nicht dazu führen, dass wir die Augen vor der momentanen Not in Kara Tepe verschließen. Auch wenn wir meinen, dass die Versorgung von geflüchteten Menschen staatliche Aufgabe ist und nicht vom Einsatz von NGOs abhängig sein darf, gilt es nun sofort zu helfen.

Bitte spenden auch Sie und versuchen Sie, SpenderInnen bis zum 22. 12. 2020 zu gewinnen. Danke.

Kontakt: info@omasgegenrechts-oberwart.at

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